Kreisjugendring Deggendorf

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Aktuelles

"Wochen der Begegnung" vom 1. bis 28. Oktober 2020

 Zum fünften Mal finden vom 1.bis 28. Oktober 2020 die Deggendorfer „Wochen der Begegnung“ im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ statt. Verschiedene Einrichtungen und Vereine beteiligen sich an dem Programm und engagieren sich für ein vielfältiges, demokratisches und friedliches Miteinander. Alle Veranstaltungen finden unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen statt. Eine Anmeldung ist deshalb unbedingt notwendig. Hier finden Sie das aktuellen Programm:

Programm "Wochen der Begegnung 2020

 

 

 

 

Video des Zeitzeugengesprächs mit dem Holocaust-Überlebenden Erich Finsches

Erich Finsches war im vergangenen Herbst zu Gast in der Deggendorfer Stadthalle und hat mehr als 600 Menschen, vorwiegend Schüler*innen, seine schrecklichen Erlebnisse während der NS-Zeit erzählt. Wir haben seinen Vortrag videografisch festgehalten. Der Film wurde bearbeitet, um ein Interview und Fotos ergänzt.

 

 

 

 

„Demokratie leben“ startet in neue Förderperiode

Die Stadt Deggendorf beteiligt sich auch weiterhin am Bundesprogramm „Demokratie leben!“ . Bis 2023 stehen jährlich ca. 50.000 € für Projekte zur Verfügung. Für die Beteiligung von jungen Menschen werden zusätzlich 10.000 € bereitgestellt, außerdem gibt es Mittel für Öffentlichkeitsarbeit und die Fach- und Koordinierungsstelle.

Die Kernziele des Programms sind:

  • Demokratie fördern
  • Vielefalt gestalten
  • Extremismus vorbeugen

Zum Auftakt findet am 10.März 2020 die erste Demokratiekonferenz statt.

Mit der Förderzusage besteht ab sofort wieder die Möglichkeit, Anträge für Projekte zur Demokratieförderung, Extremismus-Prävention oder Vielfaltgestaltung zu stellen. Erste Antragsfrist ist der 10.Februar. Interessierte wenden sich dazu an die Koordinierungs- und Fachstelle.

Antragsformular:

Projektantrag Demokratie leben

Erläuterungen zum Projektantrag

 

 

Termine

1.bis 28. Oktober 2020

Wochen der Begegnung

Programm "Wochen der Begegung" 2020

21.10.2020 - 18:00 Uhr - Altes Rathaus Deggendorf

Demokratiekonferenz

Akteur*innen arbeiten gemeinsam an der Weiterentwicklung von
„Demokratie leben in Deggendorf“.

3.11.2020

Antragsfrist für Projekte 2020

Anträge für Projekte können bis zu, 2.11. bei der Koordinierungs- und Fachstelle eingereicht werden. Die Koordinierungs- und Fachstellte unterstützt gerne alle Interessierten in Form von Beratung, bei der Projektentwicklung sowie bei der Antragsstellung.

Kontakt: demokratie.leben@kjr-deggendor

    Demokratie leben in Deggendorf

    Menschenfeindliche Äußerungen und Handlungen gefährden die Demokratie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Daher fördert das Bundesfamilienministerium mit dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ Projekte, die sich für Demokratie und gegen Menschenfeindlichkeit einsetzen. Demokratie fördern – Vielfalt gestalten – Extremismus vorbeugen - dieser inhaltliche Dreiklang ist handlungsleitend für die zweite Förderperiode des Bundesprogramms „Demokratie leben!".
    Die Stadt Deggendorf beteiligt sich seit 2015 in Form einer „Partnerschaft für Demokratie“ an diesem Programm. Verantwortliche aus der kommunalen Politik und Verwaltung sowie Aktive aus der Zivilgesellschaft aus Vereinen und Verbänden über Kirchen bis hin zu bürgerschaftlich Engagierten entwickeln anhand der lokalen Gegebenheiten und Problemlagen gemeinsam eine auf die konkrete Situation vor Ort abgestimmte Strategie.

    Ziele der Partnerschaft für Demokratie Deggendorf

    • Wir stärken (kulturelle) Vielfalt und machen diese öffentlich sichtbar
    • Wir verteidigen die demokratischen Grundsätze und machen präventive Angebote
    • Wir bieten eine Plattform für demokratische Beteiligung, insbesondere für Jugendbeteiligung
    • Wir fördern die öffentliche Wahrnehmung der Partnerschaft für Demokratie Deggendorf und stärken die Vernetzung der gesellschaftlichen Akteure

    Zielgruppen

    Die anzusprechenden Zielgruppen leiten sich aus den regionalen Erfordernissen, Ressourcen und Zielstellungen ab. Zielgruppen der „Partnerschaft für Demokratie“ und ihrer Einzelmaßnahmen können daher sein:
    - Kinder und Jugendliche
    - Eltern und Erziehende
    - Lehrer/-innen, Sozialarbeiter/-innen, Erzieher/-innen, pädagogische Multiplikator/-innen usw.
    - die allgemeine Öffentlichkeit

    Förderung

    Jederzeit können Vereine und Einrichtungen Anträge auf die finanzielle Förderung von Projekten, Aktionen und Veranstaltungen stellen, die einen Beitrag zur Demokratiestärkung in Deggendorf leisten.
    Für Kinder und Jugendliche gibt es einen eigenen Jugendfond. Sie können sich als Gruppe oder Einzelperson beim Deggendorfer Jugendforum bewerben.

    Kontakt

    Kontakt

    Ursula Keßler
    Externe Koordinierungs- und Fachstelle Demokratie Leben!

    Telefon: 0991 29792751
    Fax: 0991 31965

    E-Mail: ursula.kessler@kjr-deggendorf.de
    www.kjr-deggendorf.de

    c/o Kreisjugendring Deggendorf
    Amanstraße 21
    94469 Deggendorf

    Bürozeiten:
    Mo 9.00 bis 12.00 Uhr, Mi 9.00 bis 17.00 Uhr

    Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus in Bayern

    Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus bietet bayernweit Unterstützung bei Vorfällen mit neonazistischem, extrem rechtem, rechtspopulistischem und rassistischem Hintergrund. Ziel der Beratung ist es, gemeinsam mit den Ratsuchenden Lösungsstrategien zu entwickeln, die auf die aktuelle Situation vor Ort zugeschnitten sind. Im Mittelpunkt stehen der Bedarf der Ratsuchenden und die langfristige Stärkung ihrer Handlungssicherheit. Die Mobile Beratung ist Teil des Beratungsnetzwerkes Bayern gegen Rechtsextremismus.

    Das Beratungsangebot umfasst

    • Regionale Anlaufstellen bei Krisensituationen mit extrem rechtem, neonazistischem, rechtspopulistischem und rassistisch motiviertem Hintergrund
    • Analyse der Problemlage und Informationen zur Situation vor Ort/in der Region
    • Gemeinsame Erarbeitung von Handlungsstrategien und Unterstützung von Aktivitäten vor Ort
    • Aufzeigen von Kooperationsmöglichkeiten und Vernetzung lokaler/regionaler Akteure
    • Unterstützung bei der Gründung und Begleitung von zivilgesellschaftlichen Bündnissen und Initiativen
    • Vermittlung von Referent_innen
    • Bereitstellung von Informationsmaterialien, Publikationen etc.

    Weitere Informationen über die Mobile Beratung und die Landeskoordinierungsstelle Bayern gegen Rechtsextremismus finden Sie unter www.lks-bayern.de.

     

     

    Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus in Bayern

    Büro Nordost
    mb-nordost@lks-bayern.de

    Telefon: 0941 / 46 52 81 - 40
    www.lks-bayern.de

    Beratung für Eltern und Angehörige extrem rechts orientierter Jugendlicher

    Hotline: 0151 / 23 61 77 82

    elternberatung@lks-bayern.de

    B.U.D. Beratung, Unterstützung und Dokumentation für Betroffene extrem rechter und rassistisch motivierter Gewalt

    Hotline: 0151 / 21 65 31 87

    info@bud-bayern.de
    www.bud-bayern.de