Kreisjugendring Deggendorf

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Kreisjugendring
Deggendorf

Amanstraße 21
94469 Deggendorf

Telefon: 0991 - 33 77 5
Telefax: 0991 - 31 96 5

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Demokratie leben!

Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit

Anbindung und Förderung

Im Rahmen des Bundesprogramms „Kompetent. Für Demokratie – Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus“, welches in Verantwortlichkeit des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend durchgeführt wurde, erfolgte 2007 die Einrichtung der Landeskoordinierungsstelle Bayern gegen Rechtsextremismus, die beim Bayerischen Jugendring angesiedelt ist.

Ziel war der Aufbau nachhaltiger Beratungs- und Vernetzungsstrukturen in Bayern. Um den steigenden Beratungsbedarf in Bayern schneller und auch passgenauer bedienen zu können, wurden 2010 im Rahmen einer bayernweiten Regionalisierung sog. „Regionale Beratungsstellen gegen Rechtsextremismus“ geschaffen. Bis Ende 2015 teilten sich die Regierungsbezirke Niederbayern und Oberpfalz eine dieser regionalen Anlaufstellen. Seit 2015 wird die Arbeit vor Ort in Niederbayern durch eigenständige Strukturen im Regierungsbezirk gestärkt.

Die Regionale Beratungstelle gegen Rechtextremismus für Niederbayern ist im Rahmen des Bundesprogramm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ gefördert und arbeitet eng mit der LKS Bayern gegen Rechtsextremismus im Bayerischen Jugendring zusammen.

Beratung

Die Regionale Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus für Niederbayern fungiert als Anlaufstelle für Krisensituationen mit extrem rechten oder neonazistischem Hintergrund. Unterstützungs- und Beratungsbedarf kann sowohl von Kommunen oder Landkreisen als auch von Jugendringen, Verbänden, Organisationen, Bündnissen oder engagierten bzw. betroffenen Einzelpersonen angemeldet werden. Die Beratung erfolgt kostenlos, aufsuchend und völlig vertraulich.

Die Regionalstelle vermittelt zudem Kontakt zu den ebenfalls der LKS angegliederten Beratungen für Eltern und Angehörige extrem rechts orientierter Jugendlicher sowie Betroffener extrem rechter und rassistisch motivierter Gewalt. 2013 wurden die Beratungsleistungen der Landeskoordinierungsstelle nach den Standards der kundenorientierten Qualitätstestierung für Beratungsorganisationen (KQB) zertifiziert.

Aufklärung und Unterstützung

Die Regionalstelle bietet kostenfreie Vorträge, Workshops und Multiplikatorenschulungen an. Sie dienen der Sensibilisierung für und der Aufklärung über das Themenfeld Neonazismus. Vorkommnisse extrem rechten Hintergrunds werden recherchiert und dokumentiert, sodass nach Bedarf auch Auskünfte erteilt und Informationsmaterialien zusammengestellt werden können.

Durch Vernetzung und Unterstützung einzelner Aktivitäten, lokaler Aktionen und Bündnisse vor Ort soll außerdem die Verstetigung zivilgesellschaftlicher Strukturen gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus befördert werden.

Bei Fragen und Interesse an Beratungs- oder Unterstützungsangeboten können Sie sich jederzeit gerne per Telefon oder E-Mail melden! Weitere Informationen finden Sie unter www.lks-bayern.de.

Regionale Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus für Niederbayern

c/o Kreisjugendring Deggendorf

Amanstraße 21
94469 Deggendorf

Telefon: 0991 3831642
Mobil: 0151 12413338

regionalstelle@kjr-deggendorf.de
www.lks-bayern.de

Beratung für Eltern und Angehörige extrem rechts orientierter Jugendlicher

Hotline: 0151 / 23 61 77 82

elternberatung@lks-bayern.de

B.U.D. Beratung, Unterstützung und Dokumentation für Betroffene extrem rechter und rassistisch motivierter Gewalt

Hotline: 0151 / 21 65 31 87

info@bud-bayern.de
www.bud-bayern.de

Partnerschaft für Demokratie Deggendorf

Angriffe auf Demokratie, Freiheit und Rechtstaatlichkeit sowie Ideologien der Ungleichwertigkeit sind dauerhafte Herausforderungen für die gesamte Gesellschaft. Zahlreiche Initiativen, Vereine und engagierte Bürgerinnen und Bürgern in ganz Deutschland setzen sich tagtäglich für ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Mit­­einander ein. Bei dieser wichtigen Arbeit unterstützt sie das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundes­ministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Es werden besonders Projekte gefördert, die sich in der Demokratie­förderung und der Extremismusprävention engagieren.

Im Rahmen einer „Partnerschaft für Demokratie“ beteiligt sich die Stadt Deggendorf am Bundesprogramm „Demokratie Leben“ und führt damit die erfolgreiche Arbeit aus dem Vorgängerprogramm „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ fort.

Was ist eine lokale „Partnerschaft für Demokratie“?

Durch das Bundesprogramm werden in ganz Deutschland kommunale Gebietskörperschaften (Städte, Landkreise und kommunale Zusammenschlüsse) darin unterstützt, „Partnerschaften für Demokratie“ als strukturell angelegte lokale bzw. regionale Bündnisse aufzubauen.

In diesen „Partnerschaften für Demokratie“ kommen die Verantwortlichen aus der kommunalen Politik und Verwaltung sowie Aktive aus der Zivilgesellschaft – aus Vereinen und Verbänden über Kirchen bis hin zu bürgerschaftlich Engagierten – zusammen. Anhand der lokalen Gegebenheiten und Problemlagen entwickeln sie gemeinsam eine auf die konkrete Situation vor Ort abgestimmte Strategie.

Wie arbeitet die lokale „Partnerschaft für Demokratie Deggendorf“?

Federführendes Amt

Das federführende Amt der Stadt Deggendorf ist Antragssteller und Zuwendungsempfänger der Förderung aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ und trägt die Gesamtverantwortung für das Programm.

Aktions- und Initiativfond

Zur Finanzierung von Einzelmaßnahmen stehen jährlich Gelder für einen Aktions- und Initiativfond zur Verfügung. Als Träger der Projekte kommen grundsätzlich nichtstaatliche Organisationen, wie z.B. eingetrageneVereine, in Frage. Die Projektträger werden bei der Antragsstellung und Durchführung der Maßnahmen durch die Koordinierungs- und Fachstelle unterstützt und beraten. Dort sind auch die Förderanträge erhältlich (Kontakt siehe unten). Die Projekte werden dann im Begleitausschuss, einem Gremium mit Vertretern aus unterschiedlichen Institutionen und Einrichtungen, diskutiert und es wird über die Förderung abgestimmt.

Koordinierungs- und Fachstelle

Die fachlich-inhaltliche Koordinierung der Einzelmaßnahmen übernimmt die externe Koordinierungs- und Fachstelle. Sie fungiert als Ansprechpartner, berät die Projektträger und ist für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Außerdem berät und unterstützt sie Bürgerinnen und Bürger, die sich im Themenfeld engagieren.

Partizipation, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit

Für Maßnahmen zur Partizipation, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit werden gesondert Mittel zur Verfügung gestellt. Durch geeignete Maßnahmen soll hiermit die Arbeit der „Partnerschaft für Demokratie“ einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht und für eine Mitwirkung geworben werden. Im Rahmen der angestrebten Vernetzung sollen zudem zivilgesellschaftliche Akteure im Themenfeld aus der Region an der Entwicklung und Fortschreibung der „Partnerschaft für Demokratie“ aktiv beteiligt werden. Hierzu findet unter anderem zwei Mal pro Jahr eine lokale Demokratiekonferenz statt, zu der alle relevanten zivilgesellschaftlichen Akteure, entsprechende Einrichtungen und Verantwortliche aus Politik und Verwaltung eingeladen werden, um partizipativ den Stand, die Ziele und die Ausrichtung der weiteren Arbeit in der Partnerschaft für Demokratie zu reflektieren und zu bestimmen.

Jugendforum

Im Jugendforum setzen sich Jugendliche für Toleranz und ein faires, demokratisches Miteinander ein. Das Gremium, das sich regelmäßig im Jugendzentrum 4You trifft, verfügt über eigene Mittel für Projekte, die sich gegen Ausgrenzung richten und die Beteiligung von Jugendlichen ermöglichen. Dabei treffen die Jugendlichen eigenständig die Entscheidung über eine Projektförderung. Das Gremium steht allen Deggendorfer Jugendlichen offen, die sich gerne selbst dort engagieren wollen oder Projektideeneinbringen möchten. Sie können sich als Gruppe oder auch als Einzelpersonen für Projekte bewerben, es besteht aber auch die Möglichkeit, sich an bereits laufenden Projekten zu beteiligen oder Partner für Projekte zu gewinnen.

Alle interessierten Jugendlichen und Jugendgruppen sind dazu eingeladen.

Infos auf der Facebook-Seite: Jugendforum Deggendorf

Kontakt

Externe Koordinierungs- und Fachstelle Demokratie Leben!

Telefon: 0991 29792751

E-Mail: ursula.kessler@kjr-deggendorf.de

Begleitausschuss

Über die zu verwirklichenden Einzelmaßnahmen entscheidet ein Begleitausschuss, der neben Vertreterinnen und Vertretern aus möglichst allen relevanten Ressorts der kommunalen Verwaltung und anderer staatlicher Institutionen mehrheitlich mit lokalen bzw. regionalen Handlungsträgern aus der Zivilgesellschaft besetzt wird. Der Begleitausschuss fungiert als strategisch handelndes, zentrales Gremium bei der Umsetzung der lokalen „Partnerschaft für Demokratie“.

Abstimmungsberechtigte Mitglieder des Begleitausschusses:

  • OB Dr. Christian Moser; dauerhaft vertreten durch den 3. Bürgermeister Hermann Wellner
  • Martin Hohenberger; Vorsitzender; Kreisjugendring Deggendorf
  • Bernhard Greiler; stellvertretender Vorsitzender; Volkshochschule Deggendorfer Land e.V.
  • Markus Altschäfl; Jugendsozialarbeit, Landkreis Deggendorf
  • Oliver Antretter; Integrationsbeauftragter Stadt Deggendorf
  • Christin Brunken, TH Deggendorf
  • Hans Greulich; Evang.-Luth. Stadtpfarramt
  • Martin Neidl; Kath. Stadtpfarramt Mariä Himmelfahrt
  • Christine Solcher-Ferrer; Caritasverband für den Landkreis Deggendorf e.V.
  • VertreterIn des Jugendforums

Beratende Mitglieder:

  • Waldtraud Tannerbauer; federführendes Amt, Stadt Deggendorf;
  • VertreterIn der Regionalen Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus Niederbayern

Was wird gefördert? Förderbereiche der „Partnerschaft für Demokratie“:

1. Förderung und Stärkung des programmrelevanten Engagements

  • Stärkung einer lebendigen, vielfältigen demokratischen Zivilgesellschaft vor Ort
  • Etablierung und Weiterentwicklung von Verfahren der demokratischen Beteiligung, einschließlich Entwicklung und Erprobung innovativer Beteiligungsansätze
  • Stärkung des öffentlichen Engagements gegen bzw. der Widerstandsfähigkeit und der gesellschaftlichen Sensibilisierung für rechtsextreme, antisemitische oder rassistische Aktivitäten sowie andere demokratie- und rechtstaatsfeindliche Phänomene
  • Stärkung der Selbstorganisation und -hilfe im Themenfeld
  • Entwicklung einer Kultur der Unterstützung und Wertschätzung ehrenamtlichen Engagements insbesondere in Bezug auf die Thematik des Programms

2. Förderung der Ausgestaltung einer vielfältigen lokalen Kultur des Zusammenlebens

  • Weiterentwicklung von Ansätzen und Konzepten der intergenerativen Arbeit im Themenfeld;
  • Förderung des interkulturellen und interreligiösen Zusammenlebens
  • Förderung der Anerkennung vielfältiger Lebensformen (Diversity -Orientierung)

3. Förderung der Bearbeitung programmrelevanter lokaler Problemlagen

  • Förderung der Reaktionsfähigkeit auf sozialräumliche Konfliktlagen
  • Verbesserung der soziokulturellen Integration

Welches sind die Zielgruppen der „Partnerschaft für Demokratie“?

Die anzusprechenden Zielgruppen leiten sich aus den regionalen Erfordernissen, Ressourcen und Zielstellungen ab. Zielgruppen der „Partnerschaft für Demokratie“ und ihrer Einzelmaßnahmen können daher sein:

  • Kinder
  • Jugendliche bis 27 Jahre (§ 7 I Nr. 3 SGB VIII)
  • Eltern und andere Erziehungsberechtigte
  • Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer, andere pädagogische Fachkräfte
  • Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
  • Lokal einflussreiche staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure

Ursula Keßler

Externe Koordinierungs- und Fachstelle Demokratie Leben!

Kreisjugendring Deggendorf

Amanstraße 21
94469 Deggendorf

Telefon: 0991 29792751
Mobil: 0170 6145132
Fax: 0991 31965

E-Mail: ursula.kessler@kjr-deggendorf.de
www.kjr-deggendorf.de

Bürozeiten:
Mo 9.00 bis 12.00 Uhr, Mi 9.00 bis 17.00 Uhr

Projektantrag:

Projektantrag PfD Deggendorf

Erläuterungen zum Projektantrag

Aktuelle Information unter: Facebook-Seite Demokartie leben

Abschlussbericht 2015: Abschlussbericht Demokratie leben 2015

Abschlussbericht 2016: Jahresbericht Demokratie leben 2016

Programmheft "Woche der Begegnungen und des Miteinanders 2017": Programmheft Woche der Begegnungen 2017

Weitere Informationen zum Bundesprogramm:

Förderleitlinien

www.demokratie-leben.de

www.bmfsfj.de

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