Kreisjugendring Deggendorf

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Deggendorf

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Aktuelles

Woche der Begegnung 2019

vom 8. bis 21. Oktober

Unter dem Motto "Vielfalt in Deggendorf" findet zum 4. Mal die Woche der Begegnung statt. Neben Veranstaltungen die sich mit den Themen Vielfalt, Integration, Toleranzerziehung, Fluchtursachen oder Erinnerungskultur auseinandersetzen, gibt es zahlreiche Begegnungsmöglichkeiten, die den Zusammenhalt der Stadtgesellschaft stärken.

Hier das Programm:

Flyer Woche der Begegnung 2019

 

Termine

Partnerschaft für Demokratie Deggendorf 

Angriffe auf Demokratie, Freiheit und Rechtstaatlichkeit sowie Ideologien der Ungleichwertigkeit sind dauerhafte Herausforderungen für die gesamte Gesellschaft. Zahlreiche Initiativen, Vereine und engagierte Bürgerinnen und Bürgern in ganz Deutschland setzen sich tagtäglich für ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Mit­­einander ein. Bei dieser wichtigen Arbeit unterstützt sie das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundes­ministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Es werden besonders Projekte gefördert, die sich in der Demokratie­förderung und der Extremismusprävention engagieren.

Im Rahmen einer „Partnerschaft für Demokratie“ beteiligt sich die Stadt Deggendorf am Bundesprogramm „Demokratie Leben“ und führt damit die erfolgreiche Arbeit aus dem Vorgängerprogramm „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ fort.

Was ist eine lokale „Partnerschaft für Demokratie“?

Durch das Bundesprogramm werden in ganz Deutschland kommunale Gebietskörperschaften (Städte, Landkreise und kommunale Zusammenschlüsse) darin unterstützt, „Partnerschaften für Demokratie“ als strukturell angelegte lokale bzw. regionale Bündnisse aufzubauen.

In diesen „Partnerschaften für Demokratie“ kommen die Verantwortlichen aus der kommunalen Politik und Verwaltung sowie Aktive aus der Zivilgesellschaft – aus Vereinen und Verbänden über Kirchen bis hin zu bürgerschaftlich Engagierten – zusammen. Anhand der lokalen Gegebenheiten und Problemlagen entwickeln sie gemeinsam eine auf die konkrete Situation vor Ort abgestimmte Strategie.

Wie arbeitet die lokale „Partnerschaft für Demokratie Deggendorf“?

Federführendes Amt

Das federführende Amt der Stadt Deggendorf ist Antragssteller und Zuwendungsempfänger der Förderung aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ und trägt die Gesamtverantwortung für das Programm.

Koordinierungs- und Fachstelle

Die fachlich-inhaltliche Koordinierung der Einzelmaßnahmen übernimmt die externe Koordinierungs- und Fachstelle. Sie fungiert als Ansprechpartner, berät die Projektträger und ist für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Außerdem berät und unterstützt sie Bürgerinnen und Bürger, die sich im Themenfeld engagieren.

Partizipation, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit

Für Maßnahmen zur Partizipation, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit werden gesondert Mittel zur Verfügung gestellt. Durch geeignete Maßnahmen soll hiermit die Arbeit der „Partnerschaft für Demokratie“ einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht und für eine Mitwirkung geworben werden. Im Rahmen der angestrebten Vernetzung sollen zudem zivilgesellschaftliche Akteure im Themenfeld aus der Region an der Entwicklung und Fortschreibung der „Partnerschaft für Demokratie“ aktiv beteiligt werden. Hierzu findet unter anderem zwei Mal pro Jahr eine lokale Demokratiekonferenz statt, zu der alle relevanten zivilgesellschaftlichen Akteure, entsprechende Einrichtungen und Verantwortliche aus Politik und Verwaltung eingeladen werden, um partizipativ den Stand, die Ziele und die Ausrichtung der weiteren Arbeit in der Partnerschaft für Demokratie zu reflektieren und zu bestimmen.

 

Aktions- und Initiativfond

Zur Finanzierung von Einzelmaßnahmen stehen jährlich Gelder für einen Aktions- und Initiativfond zur Verfügung. Als Träger der Projekte kommen grundsätzlich nichtstaatliche Organisationen, wie z.B. eingetrageneVereine, in Frage. Die Projektträger werden bei der Antragsstellung und Durchführung der Maßnahmen durch die Koordinierungs- und Fachstelle unterstützt und beraten. Dort sind auch die Förderanträge erhältlich (Kontakt siehe unten). Die Projekte werden dann im Begleitausschuss, einem Gremium mit Vertretern aus unterschiedlichen Institutionen und Einrichtungen, diskutiert und es wird über die Förderung abgestimmt.

Begleitausschuss

Über die zu verwirklichenden Einzelmaßnahmen entscheidet ein Begleitausschuss, der neben Vertreterinnen und Vertretern aus möglichst allen relevanten Ressorts der kommunalen Verwaltung und anderer staatlicher Institutionen mehrheitlich mit lokalen bzw. regionalen Handlungsträgern aus der Zivilgesellschaft besetzt wird. Der Begleitausschuss fungiert als strategisch handelndes, zentrales Gremium bei der Umsetzung der lokalen „Partnerschaft für Demokratie“.

Abstimmungsberechtigte Mitglieder des Begleitausschusses:

  • OB Dr. Christian Moser; dauerhaft vertreten durch den 3. Bürgermeister Hermann Wellner
  • Martin Hohenberger; Vorsitzender; Kreisjugendring Deggendorf
  • Bernhard Greiler; stellvertretender Vorsitzender; Volkshochschule Deggendorfer Land e.V.
  • Markus Altschäfl; Jugendsozialarbeit, Landkreis Deggendorf
  • Oliver Antretter; Integrationsbeauftragter Stadt Deggendorf
  • Christin Brunken, TH Deggendorf
  • Patrizia Gillner; Vertreterin der Schulen
  • Hans Greulich; Evang.-Luth. Stadtpfarramt
  • Martin Neidl; Kath. Stadtpfarramt Mariä Himmelfahrt
  • Christine Solcher-Ferrer; Caritasverband für den Landkreis Deggendorf e.V.
  • VertreterIn des Jugendforums

Beratendes Mitglied:

  • Waldtraud Tannerbauer; federführendes Amt, Stadt Deggendorf;

Jugendforum

Im Jugendforum setzen sich Jugendliche für Toleranz und ein faires, demokratisches Miteinander ein. Das Gremium, das sich regelmäßig im Jugendzentrum 4You trifft, verfügt über eigene Mittel für Projekte, die sich gegen Ausgrenzung richten und die Beteiligung von Jugendlichen ermöglichen. Dabei treffen die Jugendlichen eigenständig die Entscheidung über eine Projektförderung. Das Gremium steht allen Deggendorfer Jugendlichen offen, die sich gerne selbst dort engagieren wollen oder Projektideeneinbringen möchten. Sie können sich als Gruppe oder auch als Einzelpersonen für Projekte bewerben, es besteht aber auch die Möglichkeit, sich an bereits laufenden Projekten zu beteiligen oder Partner für Projekte zu gewinnen.

Alle interessierten Jugendlichen und Jugendgruppen sind dazu eingeladen.

Infos auf der Facebook-Seite: Jugendforum Deggendorf

Was wird gefördert? Förderbereiche der „Partnerschaft für Demokratie“:

1. Förderung und Stärkung des programmrelevanten Engagements

  • Stärkung einer lebendigen, vielfältigen demokratischen Zivilgesellschaft vor Ort
  • Etablierung und Weiterentwicklung von Verfahren der demokratischen Beteiligung, einschließlich Entwicklung und Erprobung innovativer Beteiligungsansätze
  • Stärkung des öffentlichen Engagements gegen bzw. der Widerstandsfähigkeit und der gesellschaftlichen Sensibilisierung für rechtsextreme, antisemitische oder rassistische Aktivitäten sowie andere demokratie- und rechtstaatsfeindliche Phänomene
  • Stärkung der Selbstorganisation und -hilfe im Themenfeld
  • Entwicklung einer Kultur der Unterstützung und Wertschätzung ehrenamtlichen Engagements insbesondere in Bezug auf die Thematik des Programms

2. Förderung der Ausgestaltung einer vielfältigen lokalen Kultur des Zusammenlebens

  • Weiterentwicklung von Ansätzen und Konzepten der intergenerativen Arbeit im Themenfeld;
  • Förderung des interkulturellen und interreligiösen Zusammenlebens
  • Förderung der Anerkennung vielfältiger Lebensformen (Diversity -Orientierung)

3. Förderung der Bearbeitung programmrelevanter lokaler Problemlagen

  • Förderung der Reaktionsfähigkeit auf sozialräumliche Konfliktlagen
  • Verbesserung der soziokulturellen Integration

Welches sind die Zielgruppen der „Partnerschaft für Demokratie“?

Die anzusprechenden Zielgruppen leiten sich aus den regionalen Erfordernissen, Ressourcen und Zielstellungen ab. Zielgruppen der „Partnerschaft für Demokratie“ und ihrer Einzelmaßnahmen können daher sein:

  • Kinder
  • Jugendliche bis 27 Jahre (§ 7 I Nr. 3 SGB VIII)
  • Eltern und andere Erziehungsberechtigte
  • Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer, andere pädagogische Fachkräfte
  • Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
  • Lokal einflussreiche staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure

Kontakt

Kontakt

Ursula Keßler
Externe Koordinierungs- und Fachstelle Demokratie Leben!

Telefon: 0991 29792751
Fax: 0991 31965

E-Mail: ursula.kessler@kjr-deggendorf.de
www.kjr-deggendorf.de

c/o Kreisjugendring Deggendorf
Amanstraße 21
94469 Deggendorf

Bürozeiten:
Mo 9.00 bis 12.00 Uhr, Mi 9.00 bis 17.00 Uhr

Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus in Bayern

Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus bietet bayernweit Unterstützung bei Vorfällen mit neonazistischem, extrem rechtem, rechtspopulistischem und rassistischem Hintergrund. Ziel der Beratung ist es, gemeinsam mit den Ratsuchenden Lösungsstrategien zu entwickeln, die auf die aktuelle Situation vor Ort zugeschnitten sind. Im Mittelpunkt stehen der Bedarf der Ratsuchenden und die langfristige Stärkung ihrer Handlungssicherheit. Die Mobile Beratung ist Teil des Beratungsnetzwerkes Bayern gegen Rechtsextremismus.

Das Beratungsangebot umfasst

  • Regionale Anlaufstellen bei Krisensituationen mit extrem rechtem, neonazistischem, rechtspopulistischem und rassistisch motiviertem Hintergrund
  • Analyse der Problemlage und Informationen zur Situation vor Ort/in der Region
  • Gemeinsame Erarbeitung von Handlungsstrategien und Unterstützung von Aktivitäten vor Ort
  • Aufzeigen von Kooperationsmöglichkeiten und Vernetzung lokaler/regionaler Akteure
  • Unterstützung bei der Gründung und Begleitung von zivilgesellschaftlichen Bündnissen und Initiativen
  • Vermittlung von Referent_innen
  • Bereitstellung von Informationsmaterialien, Publikationen etc.

Weitere Informationen über die Mobile Beratung und die Landeskoordinierungsstelle Bayern gegen Rechtsextremismus finden Sie unter www.lks-bayern.de.

 

 

Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus in Bayern

Büro Nordost
mb-nordost@lks-bayern.de

Telefon: 0941 / 46 52 81 - 40
www.lks-bayern.de

Beratung für Eltern und Angehörige extrem rechts orientierter Jugendlicher

Hotline: 0151 / 23 61 77 82

elternberatung@lks-bayern.de

B.U.D. Beratung, Unterstützung und Dokumentation für Betroffene extrem rechter und rassistisch motivierter Gewalt

Hotline: 0151 / 21 65 31 87

info@bud-bayern.de
www.bud-bayern.de

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